Programm zum festkonzert             "DEUS CREATOR OMNIUM"

Die Solisten

Foto: Anna Stöcher
Foto: Anna Stöcher

Corinne Achermann (Sopran)

 

Corinne Achermann wuchs im Kanton Luzern auf. Nach der Lehre als Medizinische Praxisassistentin studierte sie bei Ľubica Orgonášová an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss 2019 ihr Masterstudium ebenda erfolgreich ab.

Die Sopranistin pflegt ihre Leidenschaft für die Oper und das romantische Liedrepertoire mit verschiedenen Projekten. Sie tritt im deutschsprachigen Raum regelmässig in Konzerten mit überwiegend klassischem Repertoire auf. Mit Begeisterung widmet sie sich ausserdem dem Ensemblegesang.

Aktuell ist sie in München ansässig und wirkt als Stimmbildnerin bei den Domsingknaben in Augsburg.


Foto: Alan Ovaska
Foto: Alan Ovaska

Ulrike Malotta (Alt)

 

Ulrike Malottas einfühlsames Musizieren und ihre starke Bühnenpräsenz machten sie in kurzer Zeit zu einer international gefragten Mezzosopranistin.

In der Saison 2023/24 gibt sie ihre Debüts in der Elbphilharmonie sowie der Tonhalle Zürich. Sie freut sich auf eine „Matthäuspassion“ mit dem Gürzenich-Orchester unter der Leitung von Peter Dijkstra in der Kölner Philharmonie und auf Konzerte mit dem „Weihnachtsoratorium“ unter der Leitung von Christoph Poppen in Hongkong.

Ulrike Malotta studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, wo sie mit dem Master abschloss. Sie besuchte Meisterkurse bei Christa Ludwig, Christian Gerhaher, Helmut Deutsch, Andreas Scholl, Angelika Kirchschlager, Rudolf Piernay und Helmuth Rilling.

Mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ war sie mit dem Kammerorchester Basel und dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Howard Arman auf Tournee, u.a. im KKL Luzern. Sie sang Graupners „Bewerbungskantaten“ unter Klaas Stok im Rahmen der NDR-Konzertreihe „Altes Werk“ in der Hamburger Laeiszhalle. Internationale Konzertreisen führten sie ins europäische Ausland sowie nach Südafrika, Russland, Kanada und Israel. Sie war zu Gast bei Václav Luks im Rudolfinum Prag. Mit Avner Biron und seiner Israel Camerata Jerusalem gab sie eine Solotournee mit dem Titel „In Beethoven‘s Shadow“. Beim Montréal Bach Festival war sie in Bachs h-moll-Messe mit dem Collegium 1704 in der renommierten Maison Symphonique zu hören. Im vergangenen Dezember stand eine Tournee mit Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit der Nederlandse Bachvereniging auf ihrer Agenda.

Sie arbeitet mit Dirigenten wie Lars Ulrik Mortensen, Ainars Rubikis, Alexander Liebreich sowie Ulf Schirmer und mit Orchestern wie der Akademie für Alte Musik, den Bochumer Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, den Bamberger Symphonikern und der Camerata Vocale Freiburg zusammen. Auch auf der Musiktheaterbühne weiß die Mezzosopranistin zu überzeugen. An der Bayerischen Staatsoper gab sie kürzlich ihr Debüt in Pendereckis „Die Teufel von Loudun“ unter der Leitung von GMD Vladimir Jurowski. Beim Carl-Orff-Fest Andechs begeisterte sie mit den Münchner Symphonikern unter Hansjörg Albrecht als tiefgründige Chiyo in Orffs dramatischer Oper „Gisei – Das Opfer“. Zusammen mit ihrem Klavierpartner Hedayet Djeddikar widmet sie sich teils raren Kunstliedprogrammen, mit denen sie deutschlandweit auf Liedbühnen gastieren.

Ihr musikalisches Schaffen wurde bereits zahlreich dokumentiert. In der Einspielung von Bachs „Johannes-Passion“mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Concerto Köln übernahm sie die Altpartie (Label BR Klassik). Erst kürzlich erschienen CD-Einspielungen von Loewes Oratorien „Das Sühnopfer des Neuen Bundes“ und „Jan Huss“ bei OehmsClassics.


Foto: Werner Böglmüller
Foto: Werner Böglmüller

Florian Löffler (Tenor)

 

Florian Löffler wurde in

Ludwigshafen am Rhein geboren

und absolvierte nach seinem

Abitur die Ausbildung zum C-

Kirchenmusiker am

kirchenmusikalischen Institut der

Diözese Rottenburg-Stuttgart. Danach

studierte er Kirchenmusik an der

katholischen Hochschule für

Kirchenmusik in Regensburg mit den

Hauptfächern Orgel und Chorleitung bei Prof. Norbert Düchtel und Prof. Kunibert Schäfer. Im Anschluss an sein Diplom als Kirchenmusiker begann er zunächst ein Gesangsstudium bei Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und rundete im Februar 2019 seine Studien mit dem Masterabschluss bei Prof. Thomas Heyer an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt ab.

Seit dem 01. Februar 2021 ist Florian Löffler hauptberuflich als Kirchenmusiker im Pfarrverband Rottenbuch und als Kapellmeister an der ehemaligen Stiftskirche Rottenbuch tätig. Außerdem unterrichtet er in der Nachwuchsausbildung und Kantorenschule der Erzdiözese München/Freising und ist Dekanatsmusikpfleger für das Dekanat Rottenbuch.


Foto: Alexey Testov
Foto: Alexey Testov

Micha Matthäus (Bass)

 

Der Bassbariton Micha Matthäus wurde in Augsburg geboren. Seit 2020 studiert er Bachelor Gesang bei KS Prof. Andreas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater München.

2023 war er am Staatstheater Augsburg in „Angel´s Bone“ (Du Yun) zu hören. Mit dem Ensemble LauschWerk war er Teil einer Neuproduktion von G.F. Händels „Semele“ an der Bayerischen Staatsoper. Im Musiktheater im Reaktor (München) sang er die Rolle des Betto in G. Puccinis „Gianni Schicchi“.

In der Spielzeit 23/24 gibt er sein Debüt als Figaro in W.A. Mozarts „Le Nozze di Figaro“ in einer Produktion an der Hochschule für Musik und Theater München. Zudem führt ihn eine Konzertreise nach Salvador (Brasilien), wo er das Requiem von G. Verdi singen wird.

Eine seiner besonderen Leidenschaften ist der Konzertgesang und oratorische Literatur. Neben üblicheren Werken von J.S. Bach, J. Haydn oder W.A. Mozart gehören auch seltener gespielte Oratorien wie G.F. Händels „Saul“, „Jephta“ oder „Israel in Egypt“ zu seinem Repertoire. Unter Johanna Soller, mit der ihn eine enge Zusammenarbeit verbindet, sang er 2022 Pilatus in J.S. Bachs „Johannes-Passion“, sowie den Evangelisten in H. Distlers „Die Weihnachtsgeschichte“.

Bis 2020 war er Teil der Bayerischen Singakademie, wo er von Hartmut Elbert unterrichtet wurde. Seit 2021 erhält er eine Förderung durch das Deutschland-Stipendium. Zudem ist er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes München und seit 2023 Stipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now.


Foto: privat
Foto: privat

Markus Bauer (Dirigent)

 

Der gebürtige Erdinger begann seine musikalische

Ausbildung an den Instrumenten Klavier

und Waldhorn. Anschließend studierte

er Schulmusik und Chordirigieren bei Martin

Steidler und Michael Gläser an der Hochschule

für Musik und Theater München.

Bereits seit 2013 leitet Markus Bauer den

Modern Gospelchor Hallbergmoos. Seit 2017

ist Markus Bauer als zweiter Chorleiter beim

Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach. 2020

hat er die künstlerische Leitung der Konzertreihe

Festlicher Sommer in der Wies übernommen

und hat damit auch die musikalische

Leitung beim Chor der Stadt Schongauinne. Als Dozent in der Chorleiterausbildung des Bayerischen Sängerbundes begleitet und unterrichtet Markus Bauer angehende Chorleiter und Chorleiterinnen bis zur staatlichen Prüfung für Chorleiter in Bayern. Als Percussionist ist Markus Bauer neben seinem Bruder

Andreas Begert Teil des Duos Brothers in Jazz. Seit 2021 hat er einen Lehrauftrag für Chorleitung an der Hochschule für Musik und

Theater München.


Die Chöre

Der Chor der Stadt Schongau ist seit über 60 Jahren ein gemischter Laienchor. Neben der klassischen Chorliteratur hat er es sich zur Aufgabe gemacht, moderne und aktuelle Chormusik in die Region zu bringen. Neben der A Capella Literatur liegt ein Schwerpunkt in der Zusammenarbeit mit professionellen Orchestern, Musikerinnen und Musikern. Der Chor ist prägender Bestandteil der Konzertreihe „Festlicher Sommer in der Wies“ und bringt im Rahmen dessen geistliche Chorwerke von der Renaissance bis zur Gegenwart zur Aufführung. Neben der Wieskirche bei Steingaden tritt der Chor an verschiedenen sakralen und weltlichen Konzertorten rund um Schongau und den Pfaffenwinkel auf. Der Chor der Stadt Schongau setzt sich aus Sängerinnen und Sängern aus der Region und darüber hinaus zusammen. Sie eint die Liebe zur Chormusik und der Anspruch an bewegende Konzerte und wertvolle Gemeinschaft. Seit 2020 liegt die musikalische Leitung in den Händen von Markus Bauer.


Der Kirchenchor Rottenbuch hat die Aufgabe die hohen Festtage und die Liturgie in der ehemaligen Stiftskirche Mariä Geburt würdig und gemäß dem großen Erbe der Augustiner-Chorherren zu gestalten und aufzuführen. Schwerpunkt des Chores ist die klassische Chormusik mit Orchestermessen der klassischen Meister, der Barockzeit und der Pflege der süddeutschen Barock- und Klostermusik aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. Mit der bedeutenden Freywis-Orgel steht dem Chor damit ein adäquates Instrument zur Verfügung. Darüber hinaus studiert der Chor auch moderne und neue Chormusik ein. Somit verfügt der Chor über ein vielfältiges Repertoire, das auch kontinuierlich erweitert wird. Ein jährliches Probenwochenende, spezielle Stimmbildungseinheiten und gemeinsame Ausflüge und Fahrten zeichnen den Chor aus und fördern die besondere Gemeinschaft. Das Einzugsgebiet des Chores geht weit über die Pfarrgrenzen und den Pfarrverband hinaus. Aktuell besteht der Chor aus 34 aktiven Sängerinnen und Sänger. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen! Seit Anfang 2021 liegt die Chorleitung in den Händen von Kirchenmusiker Florian Löffler.


Das Orchester

„La Banda" ist ein Orchester aus renommierten

Musikern der „Alten Musik-Szene“.

Mit einem Repertoire, das die Passionen, Oratorien

und die Kantaten J.S. Bachs umfasst,

sowie von den großen Chorwerken und

Opern von Monteverdi, Händel, Haydn, Mozart

und Beethoven bis zum Brahms-Requiem

reicht, hat sich „La Banda“ seit 1995 durch

über 1000 Konzerte und zahlreiche Rundfunkaufnahmen

in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland eine 

begeisterte Fangemeinde erspielt.

Das hervorstechende Merkmal von „La Banda“

ist das lebendige und ausdrucksstarke Musizieren,

der intensive Kontakt der Musiker untereinander

und die Freude am Spiel, die schnell den Funken zum 

Publikum überspringen lässt.

„Alte“, also historische Instrumente und ein Studium der Musizier-Praxis sowie der Spieltechniken früherer Jahrhunderte stellen dabei eine selbstverständliche Basis dar.

Doch soll die „historische Aufführungspraxis“ kein Selbstzweck sein. Im Vordergrund der musikalischen Überlegungen steht die

Idee, Geist und Herz der Musik früherer Epochen wieder fühlbar und erlebbar zu machen.